Die Berlin Recycling Volleys, Deutschlands Volleyball-Rekordmeister, haben für die Saison 2025/26 einen bedeutenden Kaderumbau eingeleitet: Mit dem Finnen Fedor Ivanov verpflichten sie einen neuen Zuspieler. Ivanov kommt vom französischen Klub Saint-Nazaire VB Atlantique und unterschrieb einen langfristigen Vertrag bei den Volleys
Gleichzeitig verlässt ein wichtiger Spieler Berlin: Mittelblocker Tobias Krick wird den Verein verlassen, was für die Hauptstadt ein spürbarer sportlicher Verlust ist.
Der Wechsel von Ivanov ist strategisch klug: Der junge Finne gilt als technisch versiert, motiviert und bereit, sich in der Bundesliga weiterzuentwickeln. BR-Manager Kaweh Niroomand lobt nicht nur seine Spielstärke, sondern betont auch dessen starke Einstellung und Arbeitsmoral.
Doch der Weggang von Krick wirft Fragen auf: Ob Berlin diesen Verlust intern kompensieren kann, bleibt abzuwarten – gerade, wenn man die Titelambitionen weiter ernst nimmt. Schließlich zielt der Klub nicht nur auf die nationale Dominanz, sondern auch auf den Erfolg in europäischen Wettbewerben.
Dieser Kader-Wandel zeigt: Die Volleys setzen auf eine Mischung aus internationalem Talent und klarer Entwicklungsperspektive. Ob die Rechnung aufgehen wird, werden die kommenden Spiele zeigen.
